Schlagwortarchiv für: Pflege zu Hause

Pflegereform 2025 – Es gibt mehr Geld für Pflegebedürftige. Diese Maßnahmen der Pflegereform 2025 zielen darauf ab, die Pflegeleistungen zu verbessern und die finanzielle Belastung der Pflegebedürftigen zu reduzieren. Die Pflegereform 2025 bringt für Pflegebedürftige in Deutschland mehrere wichtige Änderungen mit sich, die darauf abzielen, die Pflegeleistungen zu verbessern und die finanzielle Belastung zu reduzieren. […]

Bundesweite, individuelle Betreuung für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen.

Viele Angehörige suchen online nach Hilfe bei Demenz, weil sich das Leben nach der Diagnose grundlegend verändert. Die zentrale Frage lautet oft:

Wie kann ein Mensch mit Demenz weiterhin sicher, würdevoll und gut betreut zu Hause leben?

Die Antwort lautet in vielen Fällen: Ja, das ist möglich.

Mit einer individuell abgestimmten 24-Stunden-Betreuung für Menschen mit Demenz kann ein Verbleib im eigenen Zuhause bundesweit realisiert werden.

Warum das vertraute Zuhause für Menschen mit Demenz so wichtig ist

Für Menschen mit Demenz ist die eigene Wohnung weit mehr als ein Wohnort. Sie bietet Sicherheit, Orientierung und emotionale Stabilität. Gewohnte Abläufe, bekannte Möbel und vertraute Routinen helfen dabei, den Alltag besser zu bewältigen und Ängste zu reduzieren.

Ein Umzug in eine fremde Umgebung kann hingegen zu Verunsicherung, Stress und einem schnelleren Abbau vorhandener Fähigkeiten führen.

👉 Deshalb ist es für viele Betroffene sinnvoll, so lange wie möglich im vertrauten Zuhause zu bleiben.

Hilfe bei Demenz im frühen Stadium

Im frühen Stadium einer Demenz oder einer Alzheimer-Erkrankung sind viele Betroffene noch weitgehend selbstständig. Häufig benötigen sie jedoch Unterstützung bei Aufgaben, die ein hohes Maß an Organisation, Konzentration oder Struktur erfordern.

Typische Bereiche, in denen Hilfe sinnvoll ist:

  • Organisation von Terminen und Tagesabläufen
  • Schriftverkehr mit Behörden, Krankenkassen oder Versicherungen
  • Bank- und Sparkassengänge
  • Erinnerung an regelmäßiges Essen und Trinken

Gezielte Unterstützung in dieser Phase hilft, Überforderung zu vermeiden und die Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten.

Was tun, wenn der Betreuungsbedarf bei Demenz steigt?

Mit dem Fortschreiten der Erkrankung nimmt der Unterstützungsbedarf zu. Auch dann ist ein Leben zu Hause weiterhin möglich – wenn Betreuung zuverlässig und kontinuierlich organisiert ist.

Unterstützung im Alltag umfasst häufig:

  • dauerhafte Anwesenheit einer Betreuungsperson
  • Hilfe im Haushalt
  • Zubereitung von Mahlzeiten oder Organisation von Essen auf Rädern
  • Erinnerung an Medikamente, Termine und Flüssigkeitsaufnahme
  • Begleitung im Tagesablauf

Diese Form der Betreuung schafft Sicherheit, Struktur und Verlässlichkeit – für Menschen mit Demenz ebenso wie für ihre Angehörigen.

24-Stunden-Betreuung bei Demenz – Unterstützung für Familien bundesweit

Eine 24-Stunden-Betreuung bei Demenz bedeutet, dass rund um die Uhr eine Betreuungskraft im Haushalt lebt und ansprechbar ist. Sie begleitet den Alltag, gibt Orientierung und sorgt für Sicherheit – Tag und Nacht.

Diese Betreuungsform ist bundesweit möglich und bietet insbesondere dann eine Lösung, wenn Angehörige:

  • beruflich eingespannt sind
  • weiter entfernt wohnen
  • oder die Betreuung allein nicht mehr leisten können

Die 24-Stunden-Betreuung entlastet Familien spürbar und ermöglicht Betroffenen ein würdevolles Leben im eigenen Zuhause.

Fazit: Mit der richtigen Unterstützung bei Demenz zu Hause bleiben

Demenz bedeutet Veränderung – aber nicht zwangsläufig den Abschied vom vertrauten Zuhause. Mit frühzeitiger Information, offener Kommunikation und einer professionellen 24-Stunden-Betreuung für Menschen mit Demenz kann ein Leben zu Hause bundesweit ermöglicht werden.

Professionelle Unterstützung schafft Sicherheit, Stabilität und Vertrauen. Sie entlastet Angehörige und gibt Menschen mit Demenz die Möglichkeit, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben – begleitet, respektvoll und individuell.

Wer frühzeitig Hilfe bei Demenz annimmt, legt den Grundstein für mehr Lebensqualität und Menschlichkeit – für alle Beteiligten.


Vorteile, Nachteile, Informationen.

Wird ein Angehöriger pflegebedürftig weil er erkrankt ist, z.B. an Demenz, überlegt man eine Pflegekraft aus Osteuropa zu engagieren. Denn die meisten älteren Menschen möchten ihr Leben in den eigenen vier Wänden verbringen.

Das scheint auf den ersten Blick eine kostspielige Angelegenheit zu sein: 2.300 bis 3.200 Euro brutto monatlich, ist aber günstiger als ein Platz in einem Pflegeheim. Die Pflegekasse unterstützt die Pflegebedürftigen je nach Pflegegrad mit bis zu 1.111 Euro monatlich mit Pflegegeld und Verhinderungspflege. Dennoch bleibt ein bestimmter Betrag, den die Betroffenen oder ihre Angehörigen für die 24-Stunden-Pflege selbst aufbringen müssen. Die Menschen mit geringem Einkommen sind fast gezwungen nach Alternativen zu suchen und stoßen auf die sogenannte private 24-Stunden-Pflege oder die Pflege ohne Agentur.

Die Beschäftigung einer Pflegekraft ohne Agentur ist grundsätzlich legal. Allerdings ist einiges zu beachten: Wenn Sie die Pflegekraft selbst anstellen, müssen Sie als Arbeitgeber die arbeitsrechtlichen Bestimmungen einhalten: Einhaltung der Arbeitszeiten, die Vergütung von Überstunden, die Einhaltung des deutschen Mindestlohns, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung, Urlaub und eine angemessene Unterkunft. Als Arbeitgeber tragen Sie Verantwortung für alle Formalitäten, die vor der Einreise der Pflegekraft und ihrem Einzug in den Haushalt erfolgen müssen: Die Beantragung der Lohnsteuerkarte und der Betriebsnummer, detaillierte Arbeitsverträge incl. Kündigungsfristen und Vergütungsregelungen,usw. Bei selbständigen Betreuungskräfte sollten Sie darauf achten, dass die Betreuungskraft ein Gewerbe in Deutschland angemeldet hat oder über eine Gewerbeanmeldung im EU-Ausland inklusive Entsendebescheinigung A1 verfügt. Risiken bei Beschäftigung einer polnischen Pflegekraft ohne Vermittlungsagentur:

  • Bürokratischer Aufwand
    Die private Beschäftigung polnischer Pflegekräfte ist mit einem enormen bürokratischen Aufwand verbunden. Genehmigungen, Arbeitsverträge, Unterbringung, Anreise und vieles mehr muss organisiert werden.
  • Kein schneller Ersatz bei Ausfall
    Fällt eine Pflegekraft durch Krankheit oder andere Umstände aus, steht man ohne Agentur vor der Herausforderung, schnell für Ersatz zu sorgen.
  • Fehlender Ansprechpartner bei Problemen
    Fehlender Ansprechpartner kann zu Kommunikationsschwierigkeiten und Konflikten führen.
  • Keine steuerlichen Vorteile
    Die Kosten für die Betreuung ohne Agentur können nicht als haushaltsnahe Dienstleistung von der Steuer abgesetzt werden.
  • Kündigung
    Die Kündigung von selbstständig engagierte Betreuungskraft kann zu Schwierigkeiten führen.
  • Ungeprüfte Betreuungskräfte
    Der Vorteil bei der Vermittlung über eine Agentur liegt darin, dass die Betreuungskräfte vor dem Einsatz geprüft werden, was bei polnischen Pflegekräften die ohne Agentur engagiert werden unmöglich ist.

24-Stunden-Pflege aus Polen privat gesucht

Die legale Anstellung einer Pflegekraft zuhause ist sehr kostspielig. Daher liegt es nahe, eine Pflegekraft aus Polen kostengünstig schwarz anzustellen. Die Vorteile und Nachteile dieser Form der Beschäftigung für Senioren, Angehörige und Pflegekräfte sind: Unter privater 24-Stunden Pflege versteht man in der Regel Schwarzarbeit. Eine Pflegekraft aus Osteuropa zieht in den Haushalt pllegebedürftiger Senioren ein. Sie erbringt Pflegedienstleistungen und kümmert sich um den Haushalt, ohne Anmeldung bzw. ohne dass Sozialversicherungsabgaben abgeführt werden. Private 24-Stunden Pflege scheint für Familien und für Pflegekräfte kostengünstiger zu sein.

Aber:

Muss eine Pflegekraft zum Arzt oder ins Krankenhaus, wird oft eine Auslandsreisekrankenversicherung vorgelegt. Diese Versicherungen tragen allerdings nur die Behandlungskosten während einer Urlaubsreise – nicht aber die Kosten während eines beruflichen Aufenthalts im Ausland. Das bedeutet, dass die Kosten des Arztbesuchs oder Krankenhausaufenthalts von der Familie getragen werden müssen. Ebenso trägt die Familie die Kosten für eventuelle anschließende Reha-Maßnahmen, denn auch Abgaben an die Berufsgenossenschaft wurden nicht abgeführt. Im schlimmsten Fall muss der Pflegekraft bei Berufsunfähigkeit eine lebenslange Rente gezahlt werden. Aber nicht nur die fehlende Krankenversicherung kann zum Problem werden: Ohne Haftpflichtversicherung bleiben Familien auf den Kosten von Personen- oder Sachschäden sitzen.

Kommt das Finanzamt der Unterschlagung von Steuern und Sozialabgaben auf die Spur, droht allen Kunden eines illegalen Vermittlers eine Vor-Ort-Kontrolle. Aber auch nach einem anonymen Tipp der Nachbarn stehen Beamte schnell vor der Tür.

Sobald der Staat Schwarzarbeit feststellt, müssen der Pflegebedürftigen oder seine Angehörigen die nicht entrichteten Sozialabgaben nachzahlen. So werden je nach Beschäftigungsdauer schnell mehrere zehntausend Euro fällig. Darüber hinaus müssen Familien mit einem Bußgeld oder einem Strafverfahren aufgrund von Steuerhinterziehung rechnen.

Fazit:

Die Kosten für 24-Stunden-Pflege können hoch sein und manche Menschen suchen nach kostengünstigeren Alternativen. Private Beschäftigung ohne Agentur ist eine Möglichkeit, die jedoch bürokratische Anforderungen und viele Risiken mit sich bringt.

Die private Anstellung erfordert die Einhaltung arbeitsrechtlicher Bestimmungen, Lohnzahlungen, Versicherungen und andere Formalitäten.

Risiken sind u.a. hoher bürokratischer Aufwand, fehlende Vertretungsmöglichkeiten bei Ausfall, fehlende Ansprechpartner, keine steuerlichen Vorteile, erschwerte Kündigung und ungeprüfte Betreuungskräfte.

Sollte eine Pflegekraft „schwarz“ beschäftigt werden, drohen evtl. hohe Nachzahlung der Lohnkosten und Sozialversicherungsbeiträge sowie Strafen

Die Bundesregierung holt Reformen nach, die zu lange liegengeblieben sind. Wir investieren künftig rund 5 Milliarden Euro pro Jahr, um die Pflege zu Hause zu erleichtern und um bei Heimkosten zu helfen. Mit dem E-Rezept starten wir die Aufholjagd in der Digitalisierung. Und wir helfen Apotheken, einfacher auf Arzneimittelengpässe zu reagieren. Im kommenden Jahr gilt es, die Krankenhäuser neu aufzustellen und die Digitalisierung mit der ePA für alle weiter voranzutreiben. Nur mit modernen Strukturen bleibt unser Gesundheitswesen zukunftsfest. Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach

Weiterlesen